Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Unsere Tätigkeit betrifft sowohl die Vermittlung von Beförderungsleistungen (wie

Flug, Bahn, Schiff, Auto, JRP etc.) und Pauschalreisen, als auch die Veranstaltung von eigenen Reisen (laut unseren Katalogen oder individueller Ausarbeitung).

I.

Als bloßer Vermittler von Beförderungs- oder Reiseleistungen  haften wir nicht für Mängel in der Ausführung des Fluges oder der Reise.

Gewährleistungsansprüche richten sich nach den jeweiligen Bedingungen der Leistungsträger oder des jeweiligen Reiseveranstalters, und sind ausschließlich gegen diese unmittelbar zu richten.

Bucht der Kunde auch für dritte Personen, steht er für die in der Anmeldung mit aufgeführten Personen in voller Höhe ein, er haftet uns also für den gesamten Reisepreis.

Wir sind berechtigt, die Herausgabe der Reiseunterlagen von der vollständigen Bezahlung des dem Kunden in Rechnung gestellten Rechnungsbetrages abhängig zu machen.

Es gilt deutsches Recht.

Gerichtsstand für alle Ansprüche, für die ein solcher vereinbart werden kann, ist Düsseldorf.

II.

Soweit wir selbst als Reiseveranstalter tätig werden, ist Inhalt des Vertrages der

folgende:

  1. Abschluss des Reisevertrages

Die schriftlich, mündlich oder fernmündlich vorgenommene Anmeldung erfolgt durch den Anmelder auch für und im Namen aller von ihm in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Erfüllung der Vertragsverpflichtungen der Anmelder also wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht.

Der Vertrag kommt mit der Annahme durch den Reiseveranstalter zustande.

Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird der Reiseveranstalter dem Kunden die Reisebestätigung aushändigen.

Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des Reiseveranstalters an den Kunden vor, an das er für die Dauer von 10 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn der Reisende nicht innerhalb der Bindungsfrist von 10 Tagen dem Reiseveranstalter widerspricht.

  1. Bezahlung

Zahlungen auf den Reisepreis vor der Reise dürfen nur gegen Aushändigung des Sicherungsscheines im Sinne von § 651 k Abs.3 BGB erfolgen.

Bei Vertragsabschluss wird je nach gebuchter Leistung eine Anzahlung von 10 bzw. 25% des Reisepreises fällig. Der vollständige Restreisepreis wird 28 Tage vor Reiseantritt fällig. Bei Bezahlung per Kreditkarte erfolgt die Belastung Ihres Kontos automatisch zu den jeweiligen Terminen. Die Reiseunterlagen erhalten Sie nach Bezahlung der Gesamtsumme.

Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis EUR 75,- nicht, so darf der volle Reisepreis auch

ohne Aushändigung eines Sicherungsscheins verlangt werden.

  1. Leistungs – und Preisänderungen

Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.

Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen

oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Er ist berechtigt, dem

Kunden eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt anzubieten.

Der Reiseveranstalter behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Fall der Erhöhung von Beförderungskosten oder von Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen – oder Flughafengebühren, oder bei einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen.

Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind nicht zulässig.

Bei Preiserhöhungen um mehr als 5 % oder im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.

Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

  1. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchungen, Ersatzpersonen

4.1

Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Der Rücktritt ist schriftlich zu erklären.

Tritt der Kunde vom Reisevertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, können wir eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und unsere Aufwendungen verlangen. Unser Ersatzanspruch ist unter Berücksichtigung der gewöhnlich ersparten Aufwendungen und möglichen anderweitigen Verwendungen pauschalisiert. Die Höhe des Ersatzanspruches entnehmen Sie bitte unseren Allgemeinen Stornobedingungen, die unter Ziff. 11 aufgeführt sind.

4.2

Die Umbuchung einer bestätigten Reise kann nur durch Rücktritt vom ursprünglichen und nachfolgenden Neuabschluss des nun gewünschten Vertrages erfolgen. Eventuelle Unkosten für die Umbuchung oder zu zahlende Teilreisevergütungen richten sich nach den Bedingungen des jeweiligen Veranstalters und werden bei der Buchung ausgehändigt.

4.3

Beim Rücktritt von Flugbuchungen nach Ticketausstellung kann, je nach Tarif und/oder Fluggesellschaft, eine Gebühr bis zu 100% des Ticketpreises anfallen.

4.4

Beim Rücktritt von Flugbuchungen bei Sonder- oder Charterflügen wird in Abhängigkeit der verbleibenden Zeit bis zum Abflugdatum eine Pauschale als Aufwendungsersatz erhoben, die sich an den Beförderungsbedingungen der einzelnen Fluggesellschaften orientiert.

  1. Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen Gründen nicht in Anspruch, so wird sich der Reiseveranstalter bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen oder wenn der Reiseveranstalter Erstattungen konkret nicht gewährt.

  1. Rücktritt und Kündigung durch den Reiseveranstalter

Der Reiseveranstalter kann in den folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:

6.1       bis 2 Wochen vor Reiseantritt

Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen oder behördlich festgelegten Mindest-teilnehmerzahl, wenn in der Reiseausschreibung für die entsprechende Reise auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wurde. In jedem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten.

  • bis 4 Wochen vor Reiseantritt

Wenn die Durchführung der Reise nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten für den Reiseveranstalter deshalb nicht zumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen für diese Reise so gering ist, dass die dem Reiseveranstalter im Falle der Durchführung der Reise entstehenden Kosten eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze, bezogen auf diese Reise, bedeuten würde.

  • Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände

Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Reiseveranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.

Weiterhin ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.

  • Haftung des Reiseveranstalters

Wird im Rahmen einer Reise oder zusätzlich zu dieser eine Beförderung im Linienverkehr erbracht und dem Reisenden hierfür ein entsprechender Beförderungsausweis ausgestellt, ermittelt der Reiseveranstalter insoweit nur Fremdleistungen. Er haftet daher nicht für die Erbringung der Beförderungsleistung selbst. Eine etwaige Haftung des Beförderers regelt sich nach dessen Beförderungsbestimmungen.

  • Gewährleistung
  • Abhilfe

Wird die Reise nicht vertragsgemäß erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Reiseveranstalter kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleichwertige Ersatzleistung erbringt. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.

Minderung des Reisepreises

Minderung kann nicht verlangt werden, soweit es der Reisende unterlässt, dem Veranstalter den Mangel anzuzeigen und so Abhilfe zu ermöglichen.

  • Kündigung des Vertrages

Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Reiseveranstalter innerhalb einer ihm gesetzten angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag kündigen.

Er schuldet dem Reiseveranstalter den auf die bereits in Anspruch genommenen Leistungen entfallenen Teil des Reisepreises.

  •     Schadensersatz

Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen

Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat.

  • Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

Der Reisende ist für die Einhaltung aller Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften in eigener Verantwortung zuständig. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung derartiger Vorschriften erwachsen, gehen zu Lasten des Reisenden und berechtigen nicht zu Gewährleistungsansprüchen gegen den Reiseveranstalter.

Für nur mündlich erteilte Auskünfte des Veranstalters oder unserer Mitarbeiter haften wir nicht.

  • Gerichtsstand – Allgemeine Bestimmungen

Der Reisende kann uns nur an unserem Sitz in Düsseldorf verklagen.

Für Verträge, die wir mit Vollkaufleuten abschließen, gilt Düsseldorf als Gerichtsstand.

Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen des BGB und der sonstigen einschlägigen Bestimmungen des deutschen Rechts.

11 Allgemeine Stornobedingungen:

11.1. Standard-Gebühren

11.1.1 organisierte Rund- und Studienreisen zu festen Terminen

Rücktritt bis 30 Tage vor Reisebeginn                    25 % des Reisepreises

bis 22 Tage vor Reisebeginn                                 30 % des Reisepreises

bis 15 Tage vor Reisebeginn                                 40 % des Reisepreises

bis   7 Tage vor Reisebeginn                                 60 % des Reisepreises

bis   3 Tage vor Reisebeginn                                 75 % des Reisepreises

ab dem 2. Tag vor Reiseantritt

oder bei Nichtantritt der Reise                               80 % des Reisepreises

 

11.1.2 Individuelle Rundreisen, Basispakete und sonstige Landarrangements

Rücktritt bis 30 Tage vor Reisebeginn                    10 % des Reisepreises

bis 22 Tage vor Reisebeginn                                 20 % des Reisepreises

bis 15 Tage vor Reisebeginn                                 30 % des Reisepreises

bis   7 Tage vor Reisebeginn                                 50 % des Reisepreises

bis   3 Tage vor Reisebeginn                                 65 % des Reisepreises

ab dem 2. Tag vor Reiseantritt

oder bei Nichtantritt der Reise                               80 % des Reisepreises

11.2. Ausnahmen von der Standardregelung

11.2.1 Linienflüge

Beim Rücktritt von Flugbuchungen nach Ticketausstellung kann, je nach Tarif, die Gebühr bis zu 100% des Ticketpreises betragen. Dies wird Ihnen mit der Bestätigung mitgeteilt bzw. in den Tarifbestimmungen der Fluggesellschaften niedergelegt.

Das erhobene Vermittlungsentgelt ist nicht erstattbar.

11.2.2 Japan Rail Pass

Rückgabe innerhalb der dreimonatigen Gültigkeit: 10 % des Verkaufspreises.

Erstattung nach Ablauf der Gültigkeit nicht möglich.

11.2.3 Zugfahrkarten/Schiffpassagen

Stornierung bis 14 Tage vor Abfahrt 10 %

Stornierung bis  7 Tage vor Abfahrt 50 %

Stornierung ab  6 Tage vor Abfahrt 100 %

Das erhobene Vermittlungsentgelt ist nicht erstattbar.